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 Andacht zu Ostern

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ManU the man

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BeitragThema: Andacht zu Ostern   07.04.12 19:46

Diese Andacht richtet sich ausdrücklich an alle hier im Forum, nur nicht an Orca. Sonst würde ich ja mein Versprechen nicht einhalten.

Also Orca du musst spätestens aufhören hier zu lesen, weil du es ja eh nicht hören möchtest, oder doch? Aber dann ist es nicht mein Fehler daumen


Andacht – Was feiern wir an Ostern?/Warum musste Jesus am Kreuz sterben?


Ich möchte euch heute reinen Wein einschenken und klare Worte der Bibel mitgeben. Das ist vielleicht das Wichtigste, das ihr je in eurem Leben gehört habt, wie gesagt das sind nicht meine Worte. Einige von euch werden vielleicht nachher denken, pff der will uns doch nur Angst einreden, die wir selber gar nicht haben, nur damit wir in seinem Club mitmachen. Aber so ist es nicht. Früher oder später werden wir alle die Erfahrung machen, dass das Leben und vor allem das Sterben uns Angst einjagt und diese Worte sollen euch trösten und helfen.

Da ja heute Ostersonntag ist, möchte ich einmal fragen, was feiern wir überhaupt an Ostern. Es heißt ja Ostern ist der höchste Feiertag der Christen, was in der Praxis ja gar nicht so gehandhabt wird. In meiner Wahrnehmung räumt die Mehrheit Weihnachten deutlich mehr Gewicht ein als Ostern. Aber die Mehrheit hat ja nicht immer Recht. Jedenfalls wenn man die Leute auf der Straße fragt, und das haben sie letzten Mittwoch in der Polit-Talkshow von Anne Will gemacht, was verbinden Sie denn mit Ostern, dann kamen folgende Antworten:

• Erstmal nen schönen Osterhasen, schönes Wetter hoffentlich, kleines Osterwässerchen und natürlich viel Liebe
• Jetzt muss ich ganz kurz überlegen, ich glaub die Geburt Christi
• Ostern Hmm?
• Ehm ehm pfff keine Ahnung (lach)
• Viele haben einfach gelacht über ihr Unwissen bei dieser scheinbar so einfachen Frage
• Das Osterfest, und was feiert man da?, ehm ja gute Frage
• Ehm ja Jesus, was war denn da nochmal
• Ehm das ist doch irgendwas Altgermanisches, heidnisches irgendwat, na jedenfalls hat es nichts mit Jesus Christus zu tun…
Oder die Frage was war an Karfreitag?
• Karfreitag ist immer Feiertag
• Hmm hmm da war doch was, Christi Himmelfahrt oder wie?
• Ist er da auferstanden? Ich glaube da ist Jesus auferstanden an Karfreitag.
• Ouhh da haben sie mich jetzt ganz schön in der Zange muss ich sagen

Zum Schluss haben sie einen Muslim getroffen und ihn gefragt, was denn die Christen an Ostern feiern:
Ok die Christen, was ich denke über ihren Glauben, dass der Jesus am Karfreitag gekreuzigt und am Ostersonntag auferstanden ist.

Was für ein Armutszeugnis, wenn ihr mich fragt wenn in einer „christlich geprägten Gesellschaft“ viele nicht den blassesten Schimmer haben, was am höchsten Feiertag gefeiert wird, ja was eigentlich das Zentrum unseres Glaubens ist. Und ein deutscher Muslim muss es uns erklären.

Aber gut er hat es auch nicht genau gewusst, sonst wäre er womöglich kein Muslim. Was heißt das denn eigentlich, dass Jesus Christus gekreuzigt worden ist und auferstanden ist? Allein diese historische Tatsache zu kennen ist nutzloses Halbwissen. Da kann man sogar Muslim sein und darüber Bescheid wissen. Aber warum ist das passiert und vor allem warum hat das Jesus auf diese grausame Art auf sich genommen?

Die platte Antwort, die viele Christen auch noch parat haben lautet: Jesus ist für unsere Sünden gestorben.
Jetzt aber mal langsam, also ich weiß ja nicht wie euch das ging, als ihr das das erste Mal gehört hat. Aber mich stellt diese Antwort überhaupt nicht zufrieden. Jesus, der Sohn des allmächtigen Gottes, Gott selbst auf Erden stirbt, damit ich von meinen Sünden befreit werde. War das denn nötig? Das ist doch total übertrieben, ich meine so ein schlechter Mensch bin ich doch auch nicht und eigentlich habe ich gelernt für meine Fehler selbst gerade zu stehen. Da muss doch niemand für mich sterben! Er ist doch allmächtig oder nicht? Wieso sagt er nicht einfach zu uns: Ach komm ihr mit euren Sünden, ich hab euch ja schließlich so erschaffen, also Schwamm drüber. So etwas Grausames und darüber soll ich mich auch noch freuen? Nein das will ich nicht.

Dieses Problem hat mich lange nicht losgelassen und wenn ich nachgefragt habe konnte mir das keiner so richtig einleuchtend erklären. Vor kurzem erst habe ich ein Buch von einem Pfarrer Wilhelm Busch in die Hände bekommen „Jesus unser Schicksal“ Ich kann das im Übrigen nur empfehlen. Das ist ein Mann der einmal auf Grundlage der Bibel sagt, was Sache ist und ich möchte euch daran einmal mit ein paar Bibelzitaten erinnern, was im Zentrum unseres Glaubens steht:

Jesu Mission ist mit der Kreuzigung jedenfalls nicht gescheitert, wie man denken könnte, dass ihm die Menschen damit einen Strich durch die Rechnung gemacht hätten. Nein, denn er ist auferstanden und bestätigt damit alles was er gesagt und getan hat. Das ist der Beweis mit dem alles steht und fällt und ich wünsche euch allen, dass ihr das glauben könnt. Nicht einmal die die Wissenschaft konnte dieses unnatürliche Ereignis bis jetzt widerlegen. Jesus lebt! Und er selbst hat seinen Tod so geplant hört zu:

Hier ein Zitat von Jesus über sein bevorstehendes Lebensende:
Siehe, wir ziehen hinauf nach Jerusalem und des Menschen Sohn wird den Hohenpriestern und Schriftgelehrten überantwortet werden und sie werden ihn verdammen zum Tode und werden ihn überantworten den Heiden ihn zu verspotten und zu geißeln und zu kreuzigen und am dritten Tage wird er auferstehen. (Mt. 20, 18+19)

Da ist alles drin. Alles war also geplant. Er hätte da ja nicht hingehen müssen, wo er doch schon vorher gewusst hat, wie es ausgeht. Vielmehr hat er mit seinem Tod etwas beabsichtigt, das anscheinend auf diese Weise am besten oder ausschließlich auf diese Weise erledigt werden konnte.

An einer anderen Stelle sagt er zu seinen Jüngern im Garten Gethsemane:
Meine Seele ist betrübt bis an den Tod, bleibet hier und wachet mit mir!
Daran sieht man, dass ihm das richtig nahe geht, verständlicherweise und dass er am liebsten die ganze Aktion ablasen möchte erkennt man an seinem anschließenden Gebet zu Gott:

Mein Vater, ist’s möglich so gehe dieser Kelch an mir vorüber. Doch nicht mein Wille sondern wie du willst!
Und er bittet Gott nicht nur einmal, sondern noch ein zweites und drittes Mal mit denselben Worten:
Mein Vater, ist’s nicht möglich, dass dieser Kelch an mir vorübergehe, ich trinke ihn denn, so geschehe dein Wille!

Hier wird ganz klar, dass es Gottes Wille ist, dass alles so passiert, wie wir es aus den Geschichten kennen. Ganz schön grausam von Gott oder? Meistens hören wir vom lieben Gott und können diese Härte an dieser Stelle überhaupt nicht begreifen.

Erinnern wir uns nochmal warum das überhaupt geschieht. Jesus sagt es einmal beim letzten Abendmahl mit seinen Jüngern:
Da sie aber aßen, nahm Jesus das Brot, dankte und brach’s und gab’s den Jüngern und sprach: Nehmet, esset. Das ist mein Leib. Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen den und sprach: Trinket alle daraus, das ist mein Blut des neuen Bundes, welches vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden. Ich sage euch: Ich werde von nun an nicht mehr von diesem Gewächs des Weinstocks trinken bis an den Tag, da ich’s neu trinken werde mit euch in meines Vaters Reich.

Wenn Jesus etwas sagt muss man immer sehr genau hinhören und man überliest das leicht, nämlich dass Jesus sagt und das ist die entscheidende Stelle, dass sein Blut zur Vergebung der Sünden vergossen wird. Hier wird ein direkter Zusammenhang hergestellt von Jesus, dass für unsere Sünden Blut fließen muss.
Und das Ziel wird hier genauso genannt, dass wir in Gottes Reich Gemeinschaft mit ihm haben.
Wenn man so die meisten Menschen über Gott reden hört, dann bleibt bei einem das Bild eines ausschließlich lieben und barmherzigen Gottes hängen, der schon über unsere Unzulänglichkeiten hinwegsehen wird und alle Menschen später in den Himmel kommen.

Aber hier liegt ein gewaltiger Irrtum vor. Wenn das so wäre hätte dieses Selbstopfer von Jesus gar nicht stattfinden müssen. Wer das glaubt hat sich in seiner Vorstellung einen Gott geschaffen, der nicht existiert und bestenfalls dazu gut ist das eigene Gewissen zu beruhigen. Das ist ja schon ein logischer Fehler wenn wir uns einbilden, Gott müsste genauso sein, wie wir ihn uns vorstellen. Nein es ist so, Gott ist da und er ist wie er ist, unabhängig davon wie wir darüber denken und was wir glauben. Wenn man einmal so weit ist hat man schon viel begriffen.

Wenn wir nun wissen wollen wie Gott ist, dann müssen wir ihm zuhören, indem wir die Bibel lesen. Jesus zeigt uns wie Gott ist. Nämlich vor allen Dingen gerecht und frei von jeder Sünde. Deshalb ist es besser wir reden nicht von dem lieben Gott sondern vom himmlischen Vater oder heiligen Gott.

Wie können wir uns denn einbilden ungestraft zu ihm kommen zu dürfen mit all unseren Fehlern und dann womöglich munter weitersündigen können in seiner Gegenwart? Hier liegt ein Widerspruch vor. In Gottes Gegenwart hat Sünde keinen Platz und deshalb ist es so, dass eigentlich kein Mensch zu Gott kommen kann. Wir alle haben Einiges auf dem Kerbholz und am Ende unseres Lebens wartet auf uns alle das gerechte Gericht Gottes. Wir werden vor dem stehen, der alles sieht, für den schon ein böser Gedanke oder ein böses Wort eine Todsünde sind und er wird uns verstoßen in ein Leben in Gottesferne, mit andern Worten die Hölle. Nachzulesen in der Bergpredigt im Matthäusevangelium 5-7

Hier ein Auszug davon:
Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt und ihrer sind viele, die darauf wandeln. Und die Pforte ist eng und der Weg ist schmal, der zum Leben führt und wenige sind ihrer, die ihn finden.
Wie kann man nun vor Gott überhaupt bestehen? Ist das nicht unmöglich? Wo ist dieser schmale Weg auf dem ich gehen muss?
Ich möchte euch an der Stelle nochmal an folgende Worte von Jesus erinnern, die uns auch seinen Tod am Kreuz erklären:
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Gott kennt uns in- und auswendig, er hat uns ja schließlich so geschaffen, wie wir sind, mit der freien Entscheidungsmöglichkeit, unter Einfluss des Satans, das Gute oder das Böse zu wählen. Ein Zeichen der Liebe, im Übrigen, wenn ihr mich fragt, dass niemand gezwungen wird zu gehorchen und willenlos verdammt ist das Gute zu tun. Freiwilligkeit ist überhaupt die Grundvoraussetzung für Liebe und mit dieser Fähigkeit sind wir erschaffen und sollen uns freiwillig für Gott entscheiden. Natürlich wusste er auch, dass viele, wenn nicht gar alle, der Versuchung des Teufels mehr oder weniger erliegen und damit Schuld auf uns laden.

Aber jetzt kommt er in Jesus auf die Erde und bietet uns eine Möglichkeit zur Vergebung. Eine Chance zur Umkehr zur Rückkehr zu ihm. Das was wir am Nötigsten brauchen, nämlich die Beseitigung unserer Schuld vor Gott, um mit Gott wieder ins Reine zu kommen. Er stirbt, symbolisch, für uns am Kreuz.
Im Übrigen ist das der größte Liebesbeweis, den man sich vorstellen kann, wenn jemand sein Leben opfert, damit andere am Leben bleiben. Und genau das geschieht hier. Jesu Tod am Kreuz soll uns die Dringlichkeit unserer Situation klar machen. Wir müssen für unsere Sünden bezahlen mit der Verstoßung aus Gottes Gegenwart, mit andern Worten in der Hölle. Das ist ja auch nur gerecht. Wenn wir uns mit der Sünde gegen ihn entscheiden, dann entspricht er ja nur unserem Willen. Für Sünde gibt es keine einfache Entschuldigung, es muss Blut fließen. Entweder unseres oder wir nehmen Gottes letztes Angebot an.
Wie machen wir das? Das klingt ja nahezu unmöglich ohne Sünde zu leben. Wilhelm Busch beschreibt das so, dass der erste Schritt zum echten Glauben ist, dass wir erkennen dass wir Sünder sind und auf die Gnade Gottes angewiesen sind. Das bedeutet, wir müssen Jesus im Gebet um Vergebung bitten, ihm alles sagen, was in unserem Leben nicht in Ordnung ist. Dann ist auch er dazu bereit durch sein Opfer unsere Schuld auf sich zu nehmen. Das allein wäre aber zu wenig. Ich meine das ist ja schnell dahingesagt: Es tut mir Leid Jesus. Was jetzt noch fehlt ist die Entscheidung für ein Leben mit Jesus. Unter Regie des guten Hirten wandeln, der uns auf dem schmalen Pfad zum Leben führen will. Unser Beitrag dazu ist sein Wort zu hören, also in der Bibel zu lesen und es in jedem Lebensbereich in die Tat umzusetzen. Das dritte das Wilhelm Busch erwähnt ist die Gemeinschaft mit anderen Menschen suchen, die auch erlöst werden wollen, um sich gegenseitig zu bestärken. Man darf die Macht des Teufels nicht unterschätzen und alleine gibt man womöglich klein bei.

Wer jetzt wieder denkt, das schaff ich sowieso nicht und schon gar nicht von heute auf morgen, der unterschätzt wiederum den barmherzigen Gott, der uns nicht ablehnt wenn wir zu ihm kommen. Wie ein liebender Vater und das zeigt uns das Gleichnis des verlorenen Sohns, freut er sich über alle Maßen, wenn ein Mensch zu ihm kommt. Und welcher liebende Vater wird seinen Sohn oder seine Tochter bei dem nächst schlechten Vergehen wieder herausschmeißen? Nein, wer Jesu Vergebung der Sünden, durch seinen Tod am Kreuz in Anspruch nimmt, der darf Gewissheit haben, dass er gerettet ist und nicht fallen gelassen wird, solange wir uns nicht selbst wieder von ihm abwenden.

Das muss ja auch einmal gesagt werden: Was habe ich eigentlich von einem Leben mit Jesus. Das klingt in manchen Ohren ja wie ein Sklavenverhältnis. Wilhelm Busch zählt es am Ende seines Buches auf:
Frieden mit Gott, Freude im Herzen, Liebe zu Gott und dem Nächsten, sogar zu den Menschen die mir auf die Nerven fallen oder mir feindlich gesinnt sind, Trost im Unglück, eine Gewissheit des ewigen Lebens, den heiligen Geist den Jesus uns schenkt, der uns tröstet und seine Worte eingibt, Geduld und man könnte diese Liste um viele Punkte erweitern. Wenn das kein Grund zu feiern ist? In diesem Sinne wünsche ich euch allen frohe Ostern.


Zum Abschluss möchte ich ein Gebet sprechen. Ich habe es von Pfarrer Ulrich Parzany übernommen, der eine oder andere wird ihn kennen. Und ich möchte euch das allen mit nach Hause geben, damit ihr, wenn ihr den entscheidenden Schritt noch nicht gegangen seid, das zu Hause mit Jesus unter vier Augen ausmachen könnt. Die anderen dürfen das auch gerne mitnehmen und an jemand weitergeben, der auch noch vor der Entscheidung steht. Das geht so:

Gebet von Ulrich Parzany:

Jesus, ich danke dir, dass du mich so sehr liebst.
Ich habe deine Einladung gehört und öffne dir mein Leben.
Ich bekenne dir meine Sünden und bitte dich um Vergebung.
… (lautes Aussprechen der eigenen Sünden vor Jesus)
Danke Jesus, dass du am Kreuz für mich gestorben bist und dass du mir alle meine Sünden vergibst.
Mein ganzes Leben soll jetzt dir gehören.
Ich will dir vertrauen, ich will dir folgen, zeige mir deinen Weg, du bist mein Herr.

http://prochrist-bielefeld.de/vortraege

Wer Fragen hat oder sonst irgendwie darauf reagieren möchte, soll das bitte über Skype oder PN machen.
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